5-Tages-Challenge: Endlich zur Ruhe kommen – auch wenn die Liste nicht leer ist
Ich kenne dieses Gefühl von Unsicherheit und innerer Unruhe sehr gut. Ich hatte lange Zeit das Gefühl, mich immer wieder beweisen zu müssen. Kritik oder Konflikte warfen mich oft in ein Meer aus Selbstzweifeln und Rechtfertigungen. Daher versuchte ich, es allen recht zu machen, um ja nicht anzuecken.
Dann wurde ich Mutter. Und ich merkte, dass diese Überlebensstrategie für mich nicht mehr funktionierte. Wenn ich mich immer nur nach den anderen richtete und keine Grenzen setzte, würde einerseits mein Sohn lernen, dass einzig und allein seine Bedürfnisse zählen – das wollte ich auf keinen Fall. Andererseits wusste ich: So würde ich irgendwann im Mama-Burnout enden.
Also begann ich, an mir zu arbeiten. In der Erziehung konnte ich beim Thema Grenzen setzen schnell erste Fortschritte und Erfolgserlebnisse verbuchen. Mit Erwachsenen fiel es mir jedoch weiterhin schwer. Durch meine empathische Art war ich oft viel mehr bei den Bedürfnissen der anderen als bei meinen eigenen.
Erst mit meiner Coachingausbildung und der intensiveren Beschäftigung mit meiner inneren Welt, meinen Werten, Glaubenssätzen und Ängsten kam etwas in Bewegung. Besonders die Arbeit mit den inneren Persönlichkeitsanteilen (IFS – Internal Family Systems nach Richard Schwartz) hat mir geholfen, mich selbst, mein Verhalten und meine Ängste auf einer ganz neuen Ebene zu verstehen.
Ich lernte meine inneren Anteile kennen und begann, ihre Ängste und guten Absichten zu verstehen. Dadurch wurde auch mein Blick auf mich selbst immer verständnisvoller und liebevoller. Indem ich meinen Anteilen mit Wertschätzung und Mitgefühl begegnete, wurden sie ruhiger – und ich konnte wieder mehr Leichtigkeit und innere Ruhe verspüren.
Auch mein Umgang mit meinen eigenen Grenzen hat sich dadurch ganz natürlich verändert. Ich habe einen besseren Zugang zu meinen Gefühlen und merke schneller, wenn mich etwas stört oder überfordert. Und statt dann wie früher mit Selbstkritik oder Ignoranz zu reagieren, begegne ich mir heute mit Mitgefühl und Fürsorge.
Ich lasse mich selbst nicht mehr im Stich. Dadurch brauche ich weniger Bestätigung von außen und kann meine Grenzen heute sanft und gleichzeitig klar benennen.
Diese Erfahrung ist der Kern meiner Arbeit und meiner Motivation. Ich möchte auch dir ermöglichen, Halt in dir selbst zu finden – damit du aus deiner eigenen Ruhe und Kraft heraus agieren und wieder mehr Leichtigkeit und Freude in dein Leben einladen kannst.
du Schwierigkeiten hast, deine Bedürfnisse und Grenzen klar zu äußern
es dir schwer fällt, Dinge liegen zu lassen oder Aufgaben und Verantwortung abzugeben
du Konflikte eher vermeidest – und lernen möchtest, ihnen mit mehr Sicherheit zu begegnen
du dich nach mehr innerer Stabilität und Selbstvertrauen sehnst
du verstehen willst, warum dich bestimmte Reaktionen so sehr treffen oder blockieren
du neugierig bist auf dich selbst und bereit, alte Muster zu hinterfragen
du jemanden suchst, der dich einfühlsam, klar und auf Augenhöhe begleitet
Coaching ist für mich kein „Reparieren“, sondern ein achtsames Erkunden deiner Innenwelt.
Ich schaffe einen Raum, in dem du mit allem da sein darfst – auch mit Unsicherheiten, Wut oder Schmerz. Ich begegne dir mit echtem Interesse, viel Respekt und dem tiefen Vertrauen, dass Veränderung möglich ist, wenn wir uns selbst ehrlich begegnen.
Mein beruflicher Weg hat mich durch viele Länder, Rollen und Lebensphasen geführt – und jede einzelne hat mich geprägt.
Was all diese Stationen verbindet, ist meine Neugier auf Menschen. Darauf, wie wir miteinander kommunizieren, wie Entwicklung entsteht und was es braucht, damit echte Verbindung möglich wird – gerade dann, wenn wir unterschiedlich denken, fühlen und die Welt betrachten.
Nach meinem BWL-Studium mit interkulturellem Fokus in Hamburg und einem Praxissemester in Indien wollte ich genauer verstehen, wie Menschen sich entwickeln – als Einzelne, in Teams und in Organisationen. Deshalb studierte ich Interkulturelle Personalentwicklung und Kommunikationsmanagement und verbrachte dabei auch eine Zeit in Jena und Valparaíso, Chile.
In meiner anschließenden Arbeit in internationalen Austauschprojekten, in der Entwicklung interkultureller Kommunikationsworkshops und in der Personalentwicklung an einer Universität ging es immer wieder um dieselben Fragen: Wie gelingt gute Kommunikation? Wie können Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven wirklich miteinander in Kontakt kommen? Und wie kann Veränderung entstehen?
Dabei wurde mir immer deutlicher: Auch die besten Konzepte kommen irgendwann an ihre Grenzen, wenn innere Muster, Glaubenssätze oder Ängste unbewusst mitwirken.
Deshalb bin ich heute Coachin.
Weil ich Menschen nicht nur in ihrer Rolle begleiten möchte, sondern als ganzen Menschen – mit allem, was sie bewegt, zurückhält und wachsen lässt.
Besonders geprägt haben mich dabei zwei Lebensphasen: meine Zeit in Chile, in der ich mit Menschen aus ganz unterschiedlichen kulturellen Kontexten gearbeitet habe, und meine Jahre als Mutter von zwei kleinen Kindern. In dieser Zeit durfte ich selbst neu lernen, persönliche Grenzen zu setzen, klar zu kommunizieren und dabei mitfühlend zu bleiben.
Beides hat mir gezeigt: Entwicklung verläuft selten geradlinig. Aber sie beginnt oft dort, wo wir bereit sind, ehrlich hinzuschauen – bei uns selbst.
Mit meinen Weiterbildungen in systemischem Coaching, Mediation, NLP und IFS verbinde ich heute unterschiedliche Perspektiven und Methoden. So kann ich Menschen mit Klarheit und Tiefe begleiten – auf Augenhöhe, mit viel Herz und immer mit dem Blick auf das, was sie wirklich bewegt.
Seit Anfang 2026: In der Ausbildung zum IFS Coach/Berater
NLP Master Coach (2025)
Mediatorin (2025)
Systemische Coach (2025)
Zertifizierte Coach nach QRC (2024)
MA Interkulturelle Personalentwicklung (2013)
BA Außenwirtschaft/Internationales Management an der HAW Hamburg (2010)